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Liveticker Ukraine-Krieg: Feuerpause im Gebiet Cherson in Kraft getreten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Feuerpause im Gebiet Cherson in Kraft getretenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 27.10.2026 13:55 Uhr

    13:55 Uhr

    Putin führt Telefongespräch mit Stubb und Støre

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Telefongespräch mit dem finnischen Amtskollegen Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre geführt. Dies bestätigt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    Über das Telefonat berichtet auch das Büro des finnischen Präsidenten. Demnach sprachen Stubb und Støre als Vertreter ihrer jeweiligen Länder und nicht Europas.

    Ferner berichtet der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij über ein Telefongespräch mit Stubb und Støre.

    Ihm zufolge wiesen die Europäer die russische Seite auf die Notwendigkeit realer Schritte zur Deeskalation in Bezug auf die ukrainische Energieversorgung und Infrastruktur hin. Zudem erörterten die Parteien die Vorbereitung eines dreiseitigen Treffens der Ukraine, der USA und Russlands.

  • 13:27 Uhr

    Ukrainische Angriffe töteten vergangene Woche 50 Zivilisten

    In der vergangenen Woche sind 50 Zivilisten, unter ihnen ein Kind, durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Mehr als 260 Menschen, sieben von ihnen Minderjährige, wurden verletzt.

  • 12:44 Uhr

    Ukraine-Hilfen spalten italienische Regierung

    In der italienischen Regierung sind Meinungsunterschiede über die weitere Hilfe für die Ukraine aufgekommen.

    Laut Medienberichten forderte Vizepremierminister und Verkehrsminister Matteo Salvini, die Finanzhilfe und Waffenlieferungen zu beenden. Salvini brachte das Thema am Sonntag auf einem außerordentlichen Parteitag der "Lega" in Mailand zur Sprache, bei dem er als Parteivorsitzender wiedergewählt wurde. Er bat die Delegierten, sein Vorhaben zu unterstützen und auf einer Änderung der Regierungspolitik zu bestehen.

    Einen Tag später kündigte Außenminister Antonio Tajani an, dass ein weiteres Paket der militärischen Hilfe für Kiew bereitstehe. Auf eine Frage zu Salvinis Forderung bekräftigte Tajani, dass Italien die Ukraine weiterhin unterstützen werde.

    Auch Verteidigungsminister Guido Crosetto lehnte eine Änderung des Kurses ab. Ihm zufolge ist die Unterstützung der Ukraine eine Verpflichtung, die Italien auf internationaler Ebene, innerhalb der Europäischen Union und der NATO, eingegangen ist.

  • 12:04 Uhr

    Bericht: Witkoff verlangte von Kiew Ende der Angriffe auf Russlands Raffinerien

    Laut der Zeitung Le Monde hat der US-Sondergesandte Steve Witkoff Kiew in gereiztem Ton aufgefordert, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Die Aufforderung soll bei dem Treffen am 9. Oktober in Florida erfolgt sein. Damals habe sich Witkoff nach Angaben der Publikation gegenüber der ukrainischen Delegation zum Diesel-Deal mit Russland geäußert und Folgendes betont:

    "Nehmt diesen Diesel-Deal an und beendet die Angriffe auf russische Ölraffinerien – Ihr bringt die Welt in Gefahr!"

    Davor sollen die US-Unterhändler einen "regionalen Wohlstandsplan" für die Ukraine, Europa und Russland vorgeschlagen haben. Im Einzelnen sei die vollständige Wiederaufnahme des Transports von russischem Öl und Gas nach Europa über die Ukraine nach dem Ende des Konfliktes erörtert worden.

    Das Treffen habe bei der ukrainischen Seite "Bestürzung" ausgelöst, führte Le Monde aus. Eine Quelle der Zeitung hebt hervor:

    "Es ist aussichtslos. Sie [Steve Witkoff und Jared Kushner] denken nur an Geschäfte."

  • 11:10 Uhr

    Kiew bittet Partner um 10 Prozent ihrer Raketenbestände

    Die Ukraine bittet ihre Partner, 10 Prozent ihrer Bestände an Flugabwehrraketen bereitzustellen, erklärt Verteidigungsminister Jewgeni Chmara. Mit dieser Aufforderung wandte er sich an die E5-Staaten, nämlich Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Polen und Italien. Damit meint er auch Munition für die Systeme Patriot und IRIS-T.

    In einer Mitteilung des Verteidigungsressorts wurde der Minister mit den Worten zitiert:

    "Die erste kritische Priorität ist die Luftverteidigung. Die Ukraine verfügt bereits über Verträge für künftige Lieferungen von Abfangraketen. Daher schlägt sie den Partnern einen Tausch vor: Sie übergeben jetzt einen Teil der Raketen aus ihren Beständen im Gegenzug für Lieferungen, die die Ukraine zu einem späteren Zeitpunkt erhalten wird."

  • 10:17 Uhr

    Russische Regionen melden Tote und Verletzte nach Angriffen der Ukraine

    Bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Jegor Kowaltschuk trat der Mann auf einen Sprengsatz, der von einer Drohne abgeworfen wurde. Außerdem wurden sechs Menschen verletzt.

    Das Gebiet Belgorod verzeichnete binnen der vergangenen 24 Stunden mehr als 130 ukrainische Angriffe. Dabei kam eine Zivilistin ums Leben, berichtet Gouverneur Alexander Schuwajew. Sieben Menschen erlitten Verletzungen. Darüber hinaus erklärte der regionale Krisenstab, dass ukrainische Drohnen in zwei Autos einschlugen, wobei drei Menschen verletzt wurden.

  • 09:16 Uhr

    Kiew: Bürgermeister berichtet über Schäden an der Südbrücke

    In Kiew ist die Südbrücke über den Dnjepr zu Schaden gekommen, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Er berichtet zudem von Schäden an der U-Bahn-Infrastruktur. Eine der U-Bahn-Linien verläuft über die Brücke. Der Straßen- und Zugverkehr wurde in beiden Richtungen vorübergehend eingestellt.

    Das russische Verteidigungsministerium meldete einen nächtlichen Angriff auf die Südbrücke. Demnach wird das Objekt für den Transit militärischer Güter genutzt.

  • 08:40 Uhr

    Russische Armee trifft Brücke in Kiew

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht weiterhin Ziele in der Ukraine getroffen. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden in der Hauptstadt Kiew folgende Objekte angegriffen:

    • ein Industriebetrieb zur Herstellung und Lagerung von Drohnen mittlerer und größerer Reichweite,
    • eine Anlage zur Montage von Drohnen der Typen FP-1 und FP-2,
    • eine Werkstatt zur Herstellung und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite,
    • die Südbrücke, die für den Transit von Militärgütern genutzt wird.

    Außerdem attackierte Russland ein Logistikzentrum im Gebiet Charkow. Das Objekt diente zur Lagerung und Verteilung von militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern sowie Aufklärungs- und Kampfdrohnen.

    Im Schwarzen Meer wurde ein Frachter getroffen, der Güter für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa transportierte.

  • 08:03 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 220 Drohnen der Ukraine

    In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen über 13 Regionen Russlands und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 07:26 Uhr

    Passagierbus im Gebiet Saporoschje angegriffen – ein Insasse tot

    In der Nähe der Stadt Primorsk im Gebiet Saporoschje wurde ein Passagierbus von Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki war der Bus zwischen Simferopol und Moskau unterwegs.

    Ein Insasse kam ums Leben. Die Zahl der Verletzten präzisierte Balizki nicht, betonte nur, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich insgesamt 31 Menschen im Fahrzeug.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.