Liveticker Ukraine-Krieg: Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört

10.06.2026 08:24 Uhr
08:24 Uhr
Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört

Telegram-Kanal von Michail Raswoschajew Das Panorama "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855", das Anfang des 20. Jahrhunderts von Franz Roubaud geschaffen wurde, wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff nahezu vollständig zerstört. Dies berichtete Sewastopols Bürgermeister Michail Raswoschajew auf Telegram.
"Heute Nacht hat eine Starrflüglerdrohne gezielt das Gebäude des Panoramas 'Verteidigung von Sewastopol 1854–1855' angegriffen. Der Gegner hat ein Kulturerbe, eines der Hauptsymbole der Heldenstadt, getroffen."
Nach der Attacke brach im Gebäude ein Feuer aus. 83 Einsatzkräfte und 22 Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Stadt Sewastopol und des russischen Katastrophenschutzministeriums sind vor Ort.
"Die Lage ist äußerst ernst: Es ist bereits klar, dass Franz Roubauds Meisterwerk praktisch zerstört ist."
Franz Roubauds monumentales Werk wurde im Jahr 1905 zum 50. Jahrestag der heldenhaften Verteidigung der Stadt Sewastopol im Krimkrieg präsentiert. Das Werk ist 115 Meter lang, 14 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von etwa 1.610 Quadratmetern.
07:40 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 9. Juni und 07:00 Uhr am 10. Juni insgesamt 326 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Kaluga, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Orjol, Twer, Tula, Uljanowsk, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
9.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Russische Drohneneinheiten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost, West, Dnjepr und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte Erdbunker, Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte, temporäre Standorte, Fernmeldeanlagen und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.
21:48 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 292 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.
21:37 Uhr
Reuters: Polen will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte am Dienstag, Polen solle in die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Krieges einbezogen werden. Darüber berichtet die Agentur Reuters.
Wie es heißt, habe Tusk auf einer Pressekonferenz seine Unzufriedenheit mit dem "E3"-Format zum Ausdruck gebracht, dem Großbritannien, Frankreich und Deutschland angehören, das aber die anderen europäischen Staaten ausschließt.
"Ich bin sehr vorsichtig, was die in Westeuropa aufkommenden Ideen betrifft, schnellstmöglich einen Dialog oder ein Gespräch mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin über die Ukraine aufzunehmen", zitiert Reuters den polnischen Regierungschef.
Er habe darüber mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beraten, die auch nicht begeistert von dem Format sei, sagte Tusk weiter. Die Vereinbarungen zur Ukraine, an denen Polen nicht beteiligt sei, seien für Warschau nicht bindend, fügte er hinzu.
21:24 Uhr
Frau bei Beschuss aus Ukraine in Gebiet Cherson getötet
Ukrainische Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein Wohnviertel in der Ortschaft Gornostajewka im Raum Cherson mit Artilleriegranaten im Kaliber von 120 Millimetern beschossen. Dies teilen die lokalen Behörden auf der Plattform Max mit.
Eine Zivilistin sei beim Beschuss ums Leben gekommen, heißt es in der Mitteilung. Die Frau habe mehrere tödliche Splitterverletzungen erlitten.
Die Behörden weisen darauf hin, dass sich in der Nähe der Wohngebäude keine militärischen Einrichtungen befänden.
20:47 Uhr
Trotz Kritik aus Kiew: Britische Partei Reform UK gegen ukrainische Flaggen an Regierungsgebäuden
Die britische Partei Reform UK unter der Führung von Nigel Farage hatte nach ihren deutlichen Zugewinnen bei den Kommunalwahlen im Mai die ukrainische Flagge vom Essex County Council in Chelmsford entfernen lassen.
Kürzlich in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian bezeichnete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij dies als einen "Fehler" und äußerte die Hoffnung, dass er korrigiert werde.
Nun erklärt die Partei, bei ihrer Entscheidung zu bleiben. In einem Gespräch mit dem TV-Sender Sky News führte ein Sprecher aus:
"Unsere Politik ist einfach: An den Gebäuden der Stadtverwaltung wird ausschließlich unsere Nationalflagge gehisst."
20:16 Uhr
Haubitze trifft Standort ukrainischer Einheiten an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten einen getarnten gegnerischen Stützpunkt am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. Bei ihrem Angriff kam eine Selbstfahrlafette vom Typ Msta-S zum Einsatz. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
19:51 Uhr
Kiew ordnet Evakuierung von Einwohnern aus Slawjansk und Kramatorsk an
Die Behörden im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR) weiten nach eigenen Angaben die Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern aus.
Wie es heißt, gelte das für bestimmte Straßen in den Städten Slawjansk und Kramatorsk sowie in der Ortschaft Belenkoje. Zudem müsse das gesamte Gebiet der Dörfer Priwolje und Malotaranowka geräumt werden.
Zuvor gab das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, bekannt, dass die russischen Truppen auf Kramatorsk vorrückten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
