Liveticker Iran-Krieg: Araghtschi – Unsere Nachbarn haben für uns oberste Priorität

27.04.2026 09:30 Uhr
09:30 Uhr
Araghtschi: Unsere Nachbarn haben für uns oberste Priorität
Teheran entsandte zum Ende der Vorwoche eine Delegation unter Führung von Außenminister Abbas Araghtschi nach Pakistan und Oman. Hauptthemen der Konsultationen mit dem Sultan von Oman in der Hauptstadt Muskat waren der Status quo im Kriegskonflikt sowie die Vermittlungsbemühungen zur Beendigung der Konflikte in der Region, so iranische Agenturmeldungen.
Irans Außenminister teilte auf X nach Ende der Gespräche mit:
"Da wir zu den Anrainerstaaten des Hormus-Kanals gehören, lag unser Schwerpunkt auf Möglichkeiten, einen sicheren Transit zu gewährleisten, der allen unseren lieben Nachbarn und der Welt zugutekommt. Unsere Nachbarn haben für uns oberste Priorität."
Sein Amtskollege, Omans Außenminister Badr Albusaidi, bestätigte die Wahrnehmung Teherans, um ebenfalls auf X mitzuteilen:
"Es war ein fruchtbares Gespräch über die Straße von Hormus mit dem iranischen Außenminister Dr. Araghtschi. Als Anrainerstaaten sind wir uns unserer gemeinsamen Verantwortung gegenüber der internationalen Gemeinschaft sowie der dringenden humanitären Notwendigkeit bewusst, die seit viel zu langer Zeit festgehaltenen Seeleute zu befreien"
Good discussion on the Strait of Hormuz with Iran’s Foreign Minister Dr. Araghchi. As litoral states, we recognize our shared responsibility to the international community and the urgent humanitarian need to free the seafarers held for far too long. Much diplomacy is required and… pic.twitter.com/0aTRBvqQd3
— Badr Albusaidi - بدر البوسعيدي (@badralbusaidi) April 26, 2026Der omanische Minister betonte weiter, dass die Notwendigkeit "umfangreicher diplomatischer Bemühungen und praktischer Lösungen" weiterhin im Vordergrund von Gesprächen stehe, um "eine dauerhafte Freiheit der Schifffahrt" zu gewährleisten.
Die iranische Nachrichtenagentur ISNA informiert, dass es parallel im Verlauf des Wochenendes zu einem Telefonat zwischen Aragtschi und seinem saudischen Amtskollegen Faisal bin Farhan kam, in dem sich beide Seiten über die laufenden diplomatischen Bemühungen austauschten.
09:06 Uhr
Libanon – Tote und Verletzte nach Waffenstillstandsverletzungen durch israelische Armee
Unbeeindruckt von der Vorgabe aus Washington, der Verlängerung eines Waffenstillstands zwischen Israel und Libanon für vorerst weitere drei Wochen, attackierten IDF-Kräfte am vergangenen Wochenende erneut Ziele im Südlibanon.
Bei den Angriffen sind allein am Sonntag laut libanesischen Behördenangaben 14 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Kinder und zwei Frauen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In einer von den libanesischen Staatsmedien zitierten Erklärung hieß es, dass zudem 37 Menschen verletzt wurden.
Ausgehend von beidseitigen Beschuldigungen kam es zuvor zu Kämpfen zwischen IDF-Einheiten und der Hisbollah, wobei Tel Aviv den Tod eines Soldaten bei Kampfhandlungen im Südlibanon meldete. Israels Ministerpräsident Netanjahu ließ rechtfertigend für die fortdauernden Angriffe erklären:
"Das bedeutet Handlungsfreiheit, nicht nur um auf Angriffe zu reagieren …, sondern auch um unmittelbaren Bedrohungen und sogar aufkommenden Bedrohungen zuvorzukommen."
08:44 Uhr
Straße von Hormus: Keine militärischen Ereignisse am Wochenende
In der strategisch, wie militärisch umkämpften wichtigen Straße von Hormus sei es am Wochenende "zu keinen gewalttätigen Zwischenfällen" gekommen, so die Mitteilung der britischen Behörde für Seeverkehrsoperationen (UKMTO) am gestrigen Abend.
UKMTO DAILY SUMMARY 25th APRIL - 26th APRIL 2026Click here to view UKMTO products⤵️https://t.co/KxMvA6JJjj#MaritimeSecurity#MarSecpic.twitter.com/pxlKzZZmMA
— UKMTO Operations Centre (@UK_MTO) April 26, 2026In einer UKMTO-Stellungnahme heißt es weiter, dass "im Berichtszeitraum sowohl im Persischen Golf als auch im Golf von Oman" keine eskalierenden Ereignisse stattgefunden hätten.
Die Sicherheitslage in der Region bleibe jedoch "aufgrund anhaltender militärischer Aktivitäten und der fortbestehenden Bedrohung für die Handelsschifffahrt weiterhin instabil", so die UKMTO darlegend.
08:20 Uhr
Drei-Länder-Tour: Irans Außenminister Araghtschi reist nach Russland
Irans Botschafter in Moskau, Kazem Dschalili, hat Agenturberichte bestätigt, laut denen Außenminister Araghtschi am Montag in Sankt Petersburg eintreffen wird, um dort mit seinem Amtskollegen Sergei Lawrow zusammenzutreffen. Zudem soll es auch einen Gesprächstermin mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geben. Ziel sei es "den aktuellen Stand der Verhandlungen, den Waffenstillstand und die damit verbundenen Entwicklungen" zu erörtern.
Jalali äußerte sich dabei gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur ISNA und verwies auf die engen Beziehungen zwischen seinem Land und dem Kreml.
Er wies zudem darauf hin, dass der iranische Präsident Peseschkian seit Beginn der Kriegsereignisse und US-israelischen Angriffen am 28. Februar mehrere Telefonate mit Wladimir Putin geführt habe.
Der heutige Aufenthalt in Russland ist der dritte Anlaufpunkt seitens Araghtschi, nachdem er zuvor am Wochenende bereits nach Pakistan und Oman reiste, um dort strategische Gespräche zu führen.
Appreciative of my gracious hosts in Oman.Important discussions on bilateral matters and regional developments. As only Hormuz littoral states, our focus included ways to ensure safe transit that is to benefit of all dear neighbors and the world.Our neighbors are our priority pic.twitter.com/QffTsjCWgW
— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) April 26, 202626.04.2026 20:10 Uhr
20:10 Uhr
Kreml bestätigt: Araghtschi morgen in Moskau
Nach einem Tag voller Telefonate, die er nicht nur mit den Außenministern von Katar und Saudi-Arabien, sondern auch mit dem französischen, dem ägyptischen und dem türkischen Amtskollegen führte, ist der iranische Außenminister Abbas Araghtschi inzwischen wieder in Pakistan gelandet – um von dort aus morgen in Richtung Moskau aufzubrechen.
Gegenüber dem französischen Außenminister Jean-Noël Barrot soll er "Entwicklungen im Zusammenhang mit der Waffenruhe" besprochen und "die Bedeutung" der "konstruktiven Rolle" europäischer Länder betont haben, so CNN.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte laut Interfax, dass Putin beabsichtige, sich mit dem iranischen Außenminister am Montag zu treffen. Dabei wird Araghtschi, so der iranische Botschafter in Moskau, Kazem Dschalili, den Stand der Verhandlungen mit den USA sowie mögliche Initiativen in diesem Zusammenhang besprechen.
Die derzeit laufenden Gespräche in Islamabad drehen sich nicht um nukleare Fragen, sondern um die Entwicklung der regionalen Lage, die auch bei den jüngsten Telefonaten im Vordergrund stand.
19:30 Uhr
Explodierende Ölanlagen – neue Drohung von Trump?
Eine Aussage, die US-Präsident Donald Trump gegenüber Fox News in der Sendung 'Sunday Briefing' machte, wirft die Frage auf, ob er diese als Drohung gemeint hat. Dort erklärte er:
"Wenn man, wissen Sie, Strecken von großen Mengen von Öl hat, die durch das System fließen, wenn diese Strecke aus irgendeinem Grund geschlossen ist, weil man das nicht in Container oder auf Schiffe tun kann, was ihnen passiert ist – sie haben keine Schiffe wegen der Blockade –, was passiert, ist, dass die Strecke von innen explodiert, sowohl mechanisch als auch in der Erde."
Der nächste Teil der Aussage lässt dies wie eine Drohung oder Ankündigung wirken:
"Es ist etwas, das passiert, wenn es einfach explodiert. Und sie sagen, sie haben nur etwa drei Tage übrig, ehe das passiert. Und wenn es explodiert, trotzdem, dann kann man es nie wiederherstellen, wie es war."
Tatsächlich hat Iran bereits eine Phase überstanden, in der der Absatz iranischen Öls weit stärker stockte, als das aktuell der Fall ist – beginnend von 2019 bis nach Corona. Und obwohl die iranischen Öl- und Erdgasfelder, anders als etwa die saudischen, mittleren bis sehr niedrigen Druck aufweisen, blieben keine dauerhaften Schäden zurück.
Aus diesem Grund dürfte Iran diese Aussage vor allem als Drohung verstehen, gerade angesichts der Sabotageakte, die im Verlauf der Zeit bereits vor allem vom Mossad begangen wurden. Allerdings würde die Antwort darauf vermutlich jener auf erneute Luftangriffe sehr ähneln und zur Zerstörung weiterer Anlagen in anderen Ländern führen.
In seinen Mitteilungen in den sozialen Medien durchlief Trump derweil sein inzwischen bekanntes Programm – von "wir werden groß gewinnen" bis hin zu "sie werden uns das ganze Uran geben".
18:07 Uhr
Libanon: Ein weiterer Tag israelischer Bombardements
Bereits am Morgen, so berichtet die libanesische Nachrichtenagentur NNA, kreisten israelische Flugzeuge nicht nur über Orten im Südlibanon, sondern auch über Beirut und dessen Vororten.
Die Bewohner von sieben Ortschaften im Südlibanon wurden angewiesen, ihre Heimatorte zu verlassen. Diese liegen alle nördlich des Litani und damit außerhalb der von Israel bisher besetzten Zone.
Begründet wurden die Angriffe als Reaktion auf Verletzungen der Waffenruhe durch die Hisbollah. Nach den Bedingungen dieser Waffenruhe hat sich Israel das Recht vorbehalten, gegen "geplante, bevorstehende oder laufende Angriffe" zu handeln ‒ eine Formulierung, die sich für fast jede Art von Angriff nutzen lässt.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte dementsprechend die Hisbollah für die Angriffe der israelischen Armee verantwortlich: "Man muss verstehen, dass die Verletzungen durch die Hisbollah praktisch die Waffenruhe aufheben", sagte er bei einem Kabinettstreffen.
Wie jeden Tag gab es bei diesen Angriffen weitere Zerstörungen:
Aftermath of the Israeli bombardment on the town of Safad Al-Battikh, southern Lebanon. pic.twitter.com/e3GLj1gVVX
— Quds News Network (@QudsNen) April 26, 2026Die Hisbollah erklärte ihrerseits, die Angriffe auf israelische Truppen im Libanon sowie auf Orte im Norden Israels würden fortgesetzt, solange Israel weiterhin "die Waffenruhe verletzt".
Israel hat mittlerweile die "gelbe Linie", die das Gebiet kennzeichnet, in dem die israelischen Truppen alles zerstören und das von Israel als "Pufferzone" beansprucht wird, weiter vorgeschoben. Rein zufällig deckt sich ihre Begrenzung mit den Außengrenzen des Qana-Gasfelds, das bisher mit dem Libanon geteilt werden musste.

Screenshot 15:59 Uhr
Intensive Telefon- und Reise-Diplomatie im Nahen Osten
Neben seinen Reisen nach Pakistan und Oman findet der iranische Außenminister Abbas Araghtschi Zeit für eine intensive Telefondiplomatie. Wie die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Pars Today bekannt gaben, tauschte sich Araghtschi heute mit den Außenministern von Saudi-Arabien und Katar aus. Beide Gespräche mit seinen Amtskollegen drehten sich um aktuelle Entwicklungen in der Nahost-Region und die diplomatischen Bemühungen um einen Waffenstillstand.
Der katarische Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani begrüßte den Meldungen zufolge das diplomatische Vorgehen Irans. Sein Land sei weiterhin bereit, eine aktive Rolle bei den Vermittlungsbemühungen um die dauerhafte Beendigung des Krieges zu spielen.
Die Beziehungen Irans zu beiden Ländern sind nicht spannungsfrei, da sowohl Katar als auch Saudi-Arabien US-Basen beherbergen. Als Vergeltung für den gemeinsamen israelisch-US-amerikanischen Angriff hatte Iran US-Militäreinrichtungen in Katar bombardiert.
Außerdem meldet Pars Today, dass der iranische Außenminister erneut nach Pakistan geflogen sei, was auf die Fortsetzung diplomatischer Bemühungen zur Beilegung des Konflikts mit den USA hindeuten könnte.
15:00 Uhr
Israel entsandte Luftabwehrsystem und Soldaten in die VAE während des Kriegs
Israel hat zu Beginn des Krieges mit Iran ein "Iron Dome"-Luftabwehrsystem samt Soldaten in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) entsandt. Das berichten zwei israelische und ein US-Vertreter gegenüber Axios. Der Einsatz war bislang nicht öffentlich bekannt und markiert eine neue Stufe der militärischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.
Seit Kriegsbeginn seien die VAE stärker als jedes andere Land der Region von iranischen Angriffen betroffen gewesen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Abu Dhabi feuerte Iran rund 550 ballistische Raketen und Marschflugkörper sowie mehr als 2.200 Drohnen auf das Land ab.
Angesichts der massiven Angriffe baten die VAE ihre Verbündeten um Unterstützung. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ordnete daraufhin die Entsendung einer "Iron Dome"-Batterie mit Abfangraketen sowie mehrerer Dutzend Soldaten an. Es war das erste Mal, dass Israel dieses System in ein anderes Land verlegte.
Nach israelischen Angaben fing das System Dutzende iranische Raketen ab. Parallel führte die israelische Luftwaffe Angriffe auf iranische Raketenstellungen im Süden des Landes durch, um Angriffe auf die VAE und andere Golfstaaten zu verhindern.
Die Entsendung israelischer Truppen auf emiratisches Staatsgebiet gilt politisch als heikel. Auch in Israel könnte die Entscheidung, ein Luftabwehrsystem im Ausland einzusetzen, während das eigene Land unter Beschuss stand, Kritik auslösen.
Israel und die VAE hatten 2020 ein Friedensabkommen geschlossen. Ein hochrangiger emiratischer Vertreter erklärte, man werde die Unterstützung Israels "nicht vergessen".
Tareq al-Otaiba, ein ehemaliger Mitarbeiter des nationalen Sicherheitsrats der Vereinigten Arabischen Emirate, schrieb in einem Beitrag für das Arab Gulf States Institute (AGSI), dass Israel zu den Ländern gehöre, die "konkrete Hilfe für die VAE geleistet haben".
"Vor allem die Vereinigten Staaten und Israel haben sich als echte Verbündete erwiesen, indem sie umfassende militärische Unterstützung, Geheimdienstkooperation und diplomatischen Rückhalt geleistet haben", so al-Otaiba.
14:00 Uhr
Chinesische Ölraffinerie weist Iran-Geschäfte nach US-Sanktionen zurück
Einer der größten unabhängigen Ölraffineriekonzerne Chinas, Hengli Petrochemical, hat bestritten, mit Iran gehandelt zu haben, nachdem die USA Sanktionen gegen eine Tochtergesellschaft verhängt hatten, der der Kauf iranischen Rohöls vorgeworfen wird.
Hengli habe "zu keinem Zeitpunkt Handel mit Iran betrieben", und alle Rohöllieferanten hätten "garantiert, dass die Herkunft des gelieferten Rohöls nicht unter die US-Sanktionen fällt", erklärte das Unternehmen in einer Börsenmitteilung.
Das Unternehmen teilte weiter mit, es verfüge über ausreichende Rohölvorräte, um den Betrieb für mehr als drei Monate aufrechtzuerhalten, und seine Beschaffungsaktivitäten seien in keiner Weise beeinträchtigt worden.
Die US-Sanktionen gegen die Raffinerie Hengli Petrochemical (Dalian) entbehrten sowohl einer faktischen als auch einer rechtlichen Grundlage, fügte das Unternehmen hinzu und kündigte an, sich um die Aufhebung der entsprechenden Beschränkungen zu bemühen.
Die Trump-Regierung verhängte bereits am Freitag Sanktionen gegen die chinesische Ölraffinerie, Hengli Petrochemical, sowie gegen rund 40 Reedereien wegen des Transports iranischen Öls.
Today, Treasury’s Office of Foreign Assets Control (OFAC) sanctioned Hengli Petrochemical (Dalian) Refinery Co., Ltd., a China-based independent teapot refinery. China-based teapot refineries continue to play a vital role in sustaining Iran’s oil economy, and Hengli Petrochemical…
— Treasury Department (@USTreasury) April 24, 2026
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
