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Von der Leyen: "Sanktionen bleiben bestehen, bis Russland den Krieg beendet"

Die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, im Europäischen Parlament zur Energieversorgung und zu den hohen Energiekosten in der EU geäußert. Von der Leyen räumte ein, dass die EU mit stark gestiegenen Energiekosten und einer anhaltenden Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu kämpfen habe.

Sie stellte Pläne für eine europäische Energieunion vor, mit der die Stromnetze gestärkt, die grenzüberschreitenden Verbindungen verbessert und der gemeinsame Energieeinkauf ausgeweitet werden sollen.

Die Kommissionspräsidentin bekräftigte, dass die Sanktionen gegen Moskau so lange in Kraft bleiben würden, bis Russland seinen Krieg gegen die Ukraine beende. Zudem warnte von der Leyen davor, Russland jemals wieder als verlässlichen Energielieferanten zu betrachten. Sie warf Moskau vor, Europas Abhängigkeit von russischem Gas ausgenutzt zu haben, um politischen Druck auszuüben. Sie erklärte:

"Es war Russland, das die Gaslieferungen nach Europa eingestellt hat. Russland ist kein verlässlicher Energielieferant. Unsere Erfahrung zeigt, dass Russland jederzeit bereit ist, Energieabhängigkeiten als Druckmittel einzusetzen, um andere Länder zu erpressen. Das ist eine Lektion, die Europa ganz sicher nicht vergessen wird."

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