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Merz verurteilt Schröder, trifft aber Netanjahu – Regierungssprecher: "Whataboutism"

Auf der Bundespressekonferenz am Montag hinterfragte der Journalist Florian Warweg von der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung die Haltung der Bundesregierung:

Bundeskanzler Friedrich Merz habe das Treffen von Altkanzler Schröder mit Putin als "unmoralisch" verurteilt, treffe sich jedoch selbst mit Israels Premierminister Netanjahu, gegen den ebenso wie gegen Putin ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen vorliege.

Regierungssprecher Stefan Kornelius wich der Frage nach zweierlei Maßstäben aus, bezeichnete den Vergleich als unzulässigen "Whataboutism" und verweigerte eine inhaltliche Stellungnahme.

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