Podoljaka: Mit seinen Angriffen auf das Hinterland setzt Kiew auf falsche Strategie
In den vergangenen Monaten haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf zivile Ziele im russischen Hinterland deutlich ausgeweitet. Besonders aufsehenerregend waren Schläge gegen Raffinerien, gegen Lagerhäuser der Onlinedienste Wildberries und Ozon sowie gegen die Rechenzentren des russischen Technologie-Unternehmens Yandex.
Die Strategie dahinter ist offensichtlich, so Podoljaka: Kiew will "auf diese Weise Unzufriedenheit im Land hervorrufen und damit eine Wende im Krieg herbeiführen". Aber das war offensichtlich eine Fehleinschätzung, so der aus Sumy stammende Blogger.
Denn diese Angriffe hatten zwar Auswirkungen auf den Alltag von Dutzenden Millionen Menschen in Russland, aber sie wirken sich in keiner Weise auf die militärischen Fähigkeiten Russlands aus. Die russische Antwort hingegen schafft dem Kiewer Regime ernste Probleme, "was neben dem Militär leider auch die Zivilbevölkerung trifft", so Podoljaka.
Aber "wenn der Gegner beginnt, Ziele anzugreifen, die in einem normalen Krieg üblicherweise nicht angegriffen werden, dann müssen wir leider dermaßen heftig zuschlagen, dass wir dem Gegner die Möglichkeit nehmen, uns weiter zu schaden".
Mehr zum Thema – Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland – Tendenzen und Auswirkungen
RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.