Barcelona: Zusammenstöße und Festnahmen bei Protesten gegen Wohnungsnot
Die Proteste richten sich vor allem gegen die hohe Mietbelastung sowie die Zweckentfremdung von Wohnraum durch Tourismusunterkünfte. Auslöser der jüngsten Eskalationswelle in ganz Spanien war die Zwangsräumung einer 87-jährigen Rentnerin, deren Bilder landesweit für Empörung gesorgt hatten. Die Lage verschärfte sich, als ein neues Mieterschutz-Maßnahmenpaket im Parlament scheiterte.
Laut Polizeiangaben vom Dienstag wurden im Zuge der Ausschreitungen 13 Personen festgenommen. Die Behörden sprechen von 20.000 Teilnehmern, den Organisatoren zufolge nahmen 120.000 Menschen teil. Bereits am Samstag gab es in ganz Spanien in über 50 Städten Großdemonstrationen. Wegen Unwetterwarnung wurde der Protest in Barcelona jedoch auf Montag verschoben.
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