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"Das Theater ist etwas Heiliges" – Protest gegen Russisch-Verbot in Riga

Am 7. Juli fand in Lettland eine Kundgebung zur Unterstützung des Tschechow-Theaters in Riga statt. Organisiert wurde sie von Ainars Šlesers, dem Gründer und Vorsitzenden der Partei "Lettland an erster Stelle". Die Teilnehmer befürchten, dass Einschränkungen für die russische Sprache im Kulturbereich weiter ausgeweitet werden und das Theater künftig keine Stücke mehr auf Russisch aufführen darf.

Zuvor hatte Kulturminister Nauris Puntulis angeordnet, die russische Sprache bis zum 30. Juli aus dem öffentlichen Raum der seinem Ministerium unterstellten Einrichtungen zu verbannen. Das Tschechow-Theater darf demnach kein russischsprachiges Schild mehr führen und Zuschauer nicht mehr auf Russisch über Plakate, Programmhefte oder die Webseite informieren.

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