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Russland und DVRK vereinbaren mehr Kooperation bei KI und Bildung

Russische Regierungsvertreter sind heutzutage ziemlich häufige Gäste in der Demokratischen Volksrepublik Korea. Zuletzt hat Bildungsminister Sergei Krawzow das asiatische Land besucht und mit der Führung in Pjöngjang eine engere Zusammenarbeit bei KI und Bildung vereinbart.
Russland und DVRK vereinbaren mehr Kooperation bei KI und BildungQuelle: AP © Dita Alangkara

Seitdem die Russische Föderation und die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) vor rund zwei Jahren ein Abkommen über eine umfassende strategische Partnerschaft unterschrieben hatten, wird Pjöngjang von hochrangigen Vertretern aus Moskau gut frequentiert. Neulich hat der russische Bildungsminister Sergei Krawzow die DVRK-Hauptstadt besucht. Sein Ziel war es, die Zusammenarbeit der beiden Länder im Bildungsbereich zu stärken.

Krawzow traf sich mit seinem DVRK-Amtskollegen Ri Yong-chol und besprach mit ihm eine Reihe von Angelegenheiten. Laut einer Pressemitteilung des Ministeriums kamen der Russisch-Unterricht in der DVRK und der Austausch von Erfahrungen in den Bereichen Bildung und Künstliche Intelligenz zur Sprache. Dabei plädierten die Minister dafür, die bilaterale Kooperation im Bildungsbereich weiterzuentwickeln.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax besichtigte Krawzow in Pjöngjang unter anderem das Zweite Pädagogische Institut und eröffnete das Zentrum für Offene Bildung auf Russisch und für den Russisch-Unterricht. Zum didaktischen Betreuer des Zentrums wurde die Blagoweschtschensker Staatliche Pädagogische Universität.

Erst Anfang Oktober hatte die Nowosibirsker Staatlichen Universität mitgeteilt, dass die Kim-Il-sung-Universität demnächst im Campus der sibirischen Hochschule ihre erste Vertretung in Russland eröffnen werde. Die beiden Unis hatten eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, als eine Delegation der Nowosibirsker Staatliche Universität mit ihrem Rektor Dmitri Pyschny an der Spitze in der DVRK-Hauptstadt Pjöngjang zu Besuch war. Die Vertretung der DVRK-Uni sollte bis Ende dieses Jahres uneingeschränkt funktionsfähig sein und im kommenden Jahr dann Austauschprogramme für Studierende und Praktika für angehende Wissenschaftler anbieten.

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