
Westmedien: Kein Starlink – Kiews Militär bläst Kampfaufträge ab

Meldungen vonseiten des Kiewer Regimes, dass der Kommunikationsdienstleister Starlink die Geschwindigkeit seiner über Satelliten bewerkstelligten Internetverbindung für die Ukraine gedrosselt habe und deren Militär zahlreiche "wichtige Missionen" absagen müsse, die den Einsatz Starlink-gestützter Drohnen erfordern, tauchten bereits in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2026 auf.
Heute, am 15. Oktober, melden auch westliche Mainstream-Medien wie die britische Zeitung The Telegraph, dass das ukrainische Militär zahlreiche Missionen mit Drohnen absagen müsse, nachdem es zu einer Verlangsamung des Satellitenkommunikationssystems Starlink gekommen ist. Der Telegraph wartet mit technischen Einzelheiten der Folgen dieser Leitungsdrosselung auf:
"Drohnenpiloten berichteten von plötzlichen Verbindungsunterbrechungen zu ihren schnell fliegenden Fluggeräten, die jeweils 10 bis 20 Sekunden andauerten. Dies hat direkte Auswirkungen auf den Einsatz von Drohnen, die für die Steuerung während des Fluges auf Starlink angewiesen sind."
Es wird betont, dass deshalb Missionen abgebrochen werden müssen, da eine große Anzahl von unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) andernfalls zu einem leichten Ziel für das russische Militär würde – wahrscheinlich, weil die ukrainischen Drohnenoperateure dann keine Ausweichmanöver gegen Abfangdrohnen und Salven von Maschinenwaffen einleiten können, die Russlands Truppen zur Drohnenabwehr einsetzen. So heißt es in einem weiteren Beitrag der Zeitung:
"Die Verlangsamung hat die Fähigkeit der Ukraine beeinträchtigt, Angriffe auf mittlere Distanz durchzuführen sowie Abfangdrohnen einzusetzen, um russischen Langstreckenangriffen entgegenzuwirken."

Wie der US-Unternehmer Elon Musk kürzlich mitteilte, sei die von seiner Firma Starlink angebotene Satellitenkommunikation ausschließlich für zivile und defensive Zwecke vorgesehen.
Am selben Tag beklagte Sergei "Flash" Beskrestnow, ein militärischer Berater des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vor allem im Hinblick auf Drohnentechnik, dass das Dachunternehmen SpaceX die Geschwindigkeit von Starlink für die ukrainischen Streitkräfte gedrosselt habe. Dies habe zum Scheitern einiger bereits geplanter Operationen geführt und die Möglichkeiten des ukrainischen Militärs verringert, strahlgetriebene Kamikazedrohnen abzuschießen, mit denen Russland einige militärisch relevante Ziele im Hinterland der Ukraine angreife.
Der Chef des Kiewer Regimes hatte beklagt, dass die Ukraine den zweiten Tag in Folge von ihren Partnern keine Aufklärungsdaten erhalten habe. Das seien Frühwarndaten, die sie zu Starts ballistischer Raketen oder auch von Langstrecken- oder Jagdbombern mit Marschflugkörpern an Bord durch Russland erhalten hätten.
Zwei Tage zuvor hatte CNN berichtet, dass Washington das Kiewer Regime davor gewarnt hat, die Weitergabe solcher Informationen einzustellen, falls es seine Angriffe auf Erdölraffinerien in Russland nicht unterlasse, von denen sich US-Präsident Donald Trump eine Entlastung für den US-Treibstoffmarkt erhoffe. Bereits zu diesem Zeitpunkt schrieb Politico, dass die ukrainischen Streitkräfte möglicherweise auch den Zugang zur Satellitenkommunikation von Starlink verlieren könnten. Eine offizielle Bestätigung für diese Informationen gab es nicht.
Kurz zuvor hatte Donald Trump Selenskij vorgeworfen, Bitten ignoriert zu haben, keine russischen Ölraffinerien anzugreifen. Trump zufolge hätte Selenskij schon längst Frieden mit Moskau schließen sollen, habe aber "stattdessen der ganzen Welt Probleme verschafft". Er schlug dem Chef des Kiewer Regimes vor, Neuwahlen abzuhalten, damit die Ukrainer einen Führungspolitiker wählen könnten, der eher zu Verhandlungen mit Moskau bereit sei.
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