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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Angriffe mit Präzisionswaffen fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Angriffe mit Präzisionswaffen fortQuelle: Sputnik © Walentin Kapustin
  • 12.09.2026 08:17 Uhr

    08:17 Uhr

    Russische Armee setzt Angriffe mit Präzisionswaffen fort

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft-, boden- und seegestützten Waffen sowie mit Kampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien folgende Ziele getroffen worden:

    • Metallurgiebetriebe in den Städten Saporoschje, Dnjepropetrowsk und Kriwoi Rog, die Rüstungsgüter herstellen,
    • Hafenanlagen und ein strategisch wichtiges Objekt der Verkehrsinfrastruktur im Gebiet Odessa, die für die Entladung und Lagerung militärischer Güter genutzt wurden und über die ein erheblicher Teil der aus dem Ausland gelieferten Waffen und Munition abgewickelt wurde.
  • 07:27 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 65 ukrainische Soldaten, ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV, ein Stützpunkt, ein Artilleriegeschütz, acht Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 210 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen beziehungsweise über den Gebieten Charkow und Sumy geflogen waren.

  • 11.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Luftabwehrkräfte fangen im Laufe des Tages 67 ukrainische Drohnen ab

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte im Laufe des Tages über dem Staatsgebiet und den Gewässern des Schwarzen Meeres 67 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Im Laufe des Tages … wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften 67 ukrainische Flugzeugdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Samara, Tula, der Region Perm, der Republik Udmurtien, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

  • 21:41 Uhr

    Bericht: Russische Armee beginnt mit Zerstörung von Tankstellen in Kiew

    Innerhalb von zwei Tagen wurden gleich mehrere Tankstellen in Kiew von Drohnen angegriffen. Auf dem Telegram-Kanal "Kriegskorrespondenten des Russischen Frühlings" wird dies als Beginn einer Operation zur Zerstörung von ukrainischen Tankstellen bezeichnet. Am Morgen des 11. September wurden beispielsweise Tankstellen in den Stadtteilen Obolonskij und Dnjeprowskij getroffen. Dies teilte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko mit. Am Tag zuvor hatte eine Drohne eine Versorgungsanlage von "Ukrnafta" im Bezirk Golosejewskij getroffen. Somit wurden innerhalb von zwei Tagen in Kiew mindestens drei Tankstellen beschädigt. Die Militärkorrespondenten bringen die Serie von Angriffen mit einer neuen Taktik der russischen Truppen in Verbindung.

  • 21:25 Uhr

    DVR: 50 Rettungskräfte und medizinisches Personal seit Jahresbeginn verletzt oder getötet

    Seit Jahresbeginn sind 50 Mitarbeiter der Rettungsdienste der DVR durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen oder wurden verletzt. Dies erklärte der Leiter der Region, Denis Puschilin, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Dabei wies er darauf hin, dass es keine Anzeichen für einen Rückgang der Zahl der Verletzten und Getöteten durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte gebe. Insbesondere, so Puschilin, hänge dies mit wiederholten Angriffen auf Vertreter der Rettungsdienste während der Ausübung ihrer dienstlichen Pflichten zusammen.

  • 20:56 Uhr

    Putin: Westliche Staaten kämpfen mit den Folgen ihrer eigenen Politik

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Freitag, dem 11. September 2026, beim BRICS-Wirtschaftsforum in Neu-Delhi die Folgen der westlichen Sanktionspolitik angesprochen. Das Wirtschaftsforum findet traditionell im Vorfeld des BRICS-Gipfels statt, der am 12. und 13. September in der indischen Hauptstadt abgehalten wird.

    Putin erklärte, dass die Staaten, die den Sanktionsdruck gegen Russland initiiert hätten, inzwischen selbst mit wachsenden Haushaltsdefiziten, steigender Staatsverschuldung und einem Rückgang der Industrieproduktion konfrontiert seien. Dabei verwies er insbesondere auf die führende Volkswirtschaft der Eurozone und spielte damit offenbar auf Deutschland an. Dort sei die Industrieproduktion in den vergangenen Jahren um rund acht Prozent zurückgegangen.

    "Das sind keine Mutmaßungen, sondern Zahlen aus ihren eigenen Statistiken. Ich habe bereits die Haushaltsdefizite, die steigende Staatsverschuldung und den Rückgang der Industrieproduktion erwähnt – all das sind reale Tatsachen", so der russische Präsident.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 20:31 Uhr

    TASS: Kiew verliert zahlreiche F-16 bei Versuch, russische Drohnen abzufangen

    Wie der Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, hat Kiew bei Versuchen, russische Angriffsdrohnen abzufangen, eine große Anzahl von F-16-Kampfflugzeugen verloren. So hat die Ukraine laut Angaben ukrainischer Medien nicht nur Probleme mit den Abfangraketen für das Patriot-System. Auch die Bestände an "Luft-Luft"-Raketen, die von F-16-Flugzeugen zur Bekämpfung russischer Geran-Drohnen eingesetzt werden, gehen zur Neige. Eine Quelle im Verteidigungsministerium betonte:

    "Bemerkenswert ist, dass Kiew eine große Anzahl der von westlichen Partnern gelieferten F-16-Flugzeuge gerade bei Versuchen, russische Angriffsdrohnen abzufangen, verloren hat."

  • 19:57 Uhr

    Energodar: Kirchengebäude durch Angriff beschädigt

    Das Kirchengebäude zu Ehren der Potschajew-Ikone der Mutter Gottes in Energodar wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. September durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt. Dies teilte die Diözese Berdjansk mit. Dort hieß es:

    "Im Laufe dieser Woche führen feindliche Drohnen Angriffe auf Kirchen in der Region Saporoschje durch. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde die Kirche zu Ehren der Potschajew-Ikone der Mutter Gottes in Energodar von einer Drohne angegriffen. Die Verglasung der Kirche wurde beschädigt. Es gab keine Verletzten."

  • 19:29 Uhr

    Kämpfer: Versuche ukrainischer UAV-Operatoren, russische Positionen aufzuspüren, bleiben erfolglos

    Die Operatoren ukrainischer Drohnen suchen nach den Positionen russischer UAV-Operatoren, können diese jedoch nicht finden. Dies berichtete ein Sprengtechniker der Besatzung der Angriffsdrohnen "Molnija‑2" der 25. Armee des Truppenverbands West. Er merkte an:

    "Das ukrainische Militär sucht nach uns, wir suchen nach ihnen. Es gelingt ihnen jedoch nicht, uns zu finden. Das Wichtigste, was wir heute Morgen zerstört haben, war ein Fahrzeug."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.