Schweres Zugunglück in Spanien: Mindestens 39 Tote nach Kollision zweier Schnellzüge
Mindestens 39 Menschen sind bei einem schweren Zugunglück in Spanien ums Leben gekommen. Am Mittwochmorgen stießen nahe Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen. Zahlreiche Passagiere wurden verletzt. Feuerwehr, Sanitäter und Rettungshubschrauber sind im Einsatz.
🚨🇪🇸Horrific train crash in Spain leaves at least 40 dead! Dozens of people have been killed after two trains collided on the Madrid–Andalusia line, sending two carriages down an embankment. My heart goes out to the Spanish people - Stay strong. https://t.co/jYtEAASDoj
— Mario ZNA (@MarioBojic) October 28, 2026
Das Unglück ereignete sich gegen 8.54 Uhr auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla. Beteiligt waren ein AVE der staatlichen Bahngesellschaft Renfe und ein Zug des privaten Anbieters Iryo. Nach ersten Erkenntnissen fuhr der Renfe-Zug auf den Iryo-Zug auf. Zwei Waggons entgleisten und stürzten eine Böschung hinunter.
Passagiere berichteten von einem heftigen Aufprall. An der Unfallstelle kämpfen die Rettungskräfte darum, Verletzte aus den beschädigten Waggons zu bergen. In der Nähe wurde eine Sporthalle für die Betreuung der Überlebenden vorbereitet.
Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien ist in beiden Richtungen unterbrochen. Reisende müssen mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.
Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist noch unklar. Die Ermittler müssen unter anderem klären, weshalb die beiden Züge kollidierten und ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen eine Rolle spielte. Die Rettungsarbeiten dauern an.
Un amigo está en el accidente de tren en Toledo, la situación es muy grave. https://t.co/KGYrghylLa
— RescueYou (@RescueYou247TW) October 28, 2026
Die beiden zerstörten Waggons könnten zusammen rund 100 bis 150 Sitzplätze gehabt haben. Wie viele Passagiere sich tatsächlich an Bord befanden, ist bislang unklar. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez äusserte seine "Bestürzung und Solidarität mit den Opfern".

Das spanische Staatsfernsehen unterbrach sein reguläres Programm und wechselte zur laufenden Berichterstattung über das Zugunglück.
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