Europa

Russisches Unternehmen aus dem 22. EU-Sanktionspaket auf Estlands Bitte ausgenommen

Estland hat erreicht, dass ein russischer Lieferant aus dem Entwurf des neuen EU-Sanktionspaket ausgenommen wird. Die Lieferungen der russischen Firma sollen für die europäische Industrie benötigt werden.
Russisches Unternehmen aus dem 22. EU-Sanktionspaket auf Estlands Bitte ausgenommenQuelle: Gettyimages.ru © Leon Neal

Die Europäische Union hat ein russisches Unternehmen und eine mit diesem verbundene Person aus dem 22. Sanktionspaket gestrichen. Laut der Nachrichtenagentur ERR wurde die Ausnahme auf Bitte Estlands gemacht. Kerstin Lepik, die Pressesprecherin der estnischen Vertretung in Brüssel, erklärte gegenüber der Publikation, dass die Firma das in Estland ansässige Unternehmen NPM Silmet mit strategisch wichtigen Materialien beliefere. Der Name der Lieferanten und der Name der Person wurden nicht genannt.

Lepik zufolge seien europäische Hersteller von E-Autos und Windkraftanlagen sowie Unternehmen der Elektronik-, Automobil- und Luftfahrtindustrie von den Lieferungen von NPM Silmet abhängig. Estland suche aktiv nach alternativen Quellen. Im nächsten Jahr werde die Aufnahme des russischen Lieferanten und der mit diesem verbundenen Person in die Sanktionsliste erneut thematisiert.

Laut der ERR wurde bislang das 22. Sanktionspaket von den EU-Botschaftern abgestimmt. Die endgültige Verabschiedung sollte am 12. Oktober bei einem Treffen der Außenminister in Luxemburg erfolgen.

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