Vance nannte dies "völlig skandalös" und betonte, dass ein Staatsoberhaupt den Regierungschef eines Partnerlandes niemals derart bedrohen dürfe. Es sei absurd, solche Einschüchterungsversuche und die wirtschaftliche Erpressung durch Brüssel nicht als illegitime Einmischung zu werten.
Insbesondere kritisierte Vance die fortlaufende Blockade von EU-Milliarden sowie die Sabotage der Druschba-Pipeline als Versuche, die Wähler unter Druck zu setzen. Er prangerte eine Doppelmoral an: Während im US-Wahlkampf bereits Online-Werbung, die vermeintlich von der russischen Regierung bezahlt worden sei, als Skandal gegolten habe, werde gegen Ungarn ein massiver Wirtschaftskrieg geführt.
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