In ihrer Stellungnahme hieß es, es sei keine leichte Entscheidung gewesen, da Island seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1944 gute Beziehungen zum russischen Volk unterhalte. Die derzeitige Situation mache es für den kleinen isländischen Auswärtigen Dienst jedoch nicht möglich, eine Botschaft in Russland zu unterhalten. Das russische Außenministerium hatte daraufhin erklärt, die "unfreundliche" Entscheidung der Regierung in Reykjavik werde "unweigerlich eine Reaktion nach sich ziehen".