Peskow: Selenskij will 60-Tage-Waffenruhe für mehr Krieg, nicht freie Wahlen nutzen

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Montag erklärt, Russland sei bereit, die Angriffe auf die Ukraine am Tag der ukrainischen Präsidentschaftswahlen einzustellen – sofern Kiew tatsächlich die Absicht habe, solche Wahlen abzuhalten.

"Wenn Kiew wirklich Wahlen abhalten will, dann wird der Präsident der Russischen Föderation – der Oberbefehlshaber – bereit sein, den Befehl zu erteilen, am Wahltag keine Angriffe gegen die Ukraine zu starten. Speziell am Wahltag – das ist ein sehr wichtiger Punkt", sagte Peskow. Er lehnte zudem die Idee eines 60-tägigen Waffenstillstands ab, den Wladimir Selenskij als Bedingung für die Durchführung einer Wahl bezeichnet hatte.

"Was wir brauchen, ist kein Waffenstillstand: Wir brauchen dauerhaften Frieden für viele kommende Generationen. (...) In Wirklichkeit will Kiew keine Wahlen abhalten. (...) Und sie brauchen den 60-tägigen Waffenstillstand nicht für die Wahlen, sondern um sich neu zu formieren, ihre Wunden zu heilen und den Krieg fortzusetzen", sagte Peskow.

Am 11. Oktober forderte US-Präsident Donald Trump seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij auf, "Wahlen abzuhalten", und warf dem ihm zudem vor, zum Anstieg der Ölpreise beizutragen.

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