Der US-Forschungssatellit "Swift" ist am Donnerstag (Lokalzeit) über Indonesien in der Erdathmosphäre verglüht, nachdem er schon vor längerer Zeit von geomagnetischen Stürmen destabilisiert und aus seinem Orbit geworfen worden war.
Die NASA hatte Anfang Juli noch eine 30 Millionen US-Dollar teure Rettungsmission für den seit 2004 aktiven Satelliten gestartet, die jedoch erfolglos blieb. Von einem Atoll der Marshallinseln im Südpazifik war damals das unbemannte Schleppraumschiff "LINK" gestartet, das mit drei Roboterarmen ausgestattet war. Es sollte sich dem Forschungssatelliten nähern und ihn in seine Ursprungs-Umlaufbahn zurückbringen. Dann aber gab es ein Problem mit der Steuerung von "LINK", und der Rettungsversuch musste aufgegeben werden. "LINK" selbst verglühte kurz darauf im September.
"Swift" war ein mit drei Teleskopen ausgestattetes, unbemanntes Himmelsobservatorium. Es hatte seit seinem Start im Jahr 2004 sogenannte Gammablitze – gewaltige Energieausbrüche im Universum – untersucht.
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