Asow-Miliz beschießt ukrainische Landwehr nach Rückzugsbefehl

Sperrtrupps der ukrainischen nazistischen Terrormiliz Asow haben im Gebiet Sumy im Norden der Ukraine Soldaten der Territorialen Verteidigung beschossen, als diese ihre Verlegung an andere Stellungen antraten – obwohl ein Abzugsbefehl bestand.

Mitglieder der ukrainischen Nazi-Terrormiliz Asow-Regiment – des Teils ihres bewaffneten Zweigs, der der ukrainischen Nationalgarde unterstellt ist (daneben unterhält Asow unter anderem auch die 3. Separate Sturmbrigade innerhalb der ukrainischen Armee) – haben das Feuer auf Einheiten der ukrainischen Territorialverteidigung und der Nationalgarde im Grenzgebiet Tschernigow im Norden der Ukraine eröffnet. Dies teilt die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Sicherheitsorganen beziehungsweise im Militär mit. Die Quelle erklärte wörtlich:

"Abgehörten Funkgesprächen zufolge eröffneten Mitglieder des Asow-Regiments das Sperrfeuer."

Die Gefechte ereigneten sich westlich des Dorfes Turja. Die Truppen der Territorialverteidigung erhielten den Befehl zur Verlegung und informierten die ukrainische Nationalgarde – was den dort stationierten Teil der Nationalgarde, der aus Asow-Kämpfern besteht, jedoch nicht davon abhielt, das Feuer zu eröffnen. Unter Beschuss gerieten weitere Einheiten der Nationalgarde, von denen einige zumindest verwundet wurden, sowie Angehörige des 3. Bataillons der 119. Brigade der Territorialverteidigung.

Bekanntermaßen sieht sich das Kommando der ukrainischen Streitkräfte schon seit geraumer Zeit mit einem akuten Mangel an Soldaten konfrontiert – so Berichten zufolge auch bei der Verteidigung des Gebiets Tschernigow. Dort wird inzwischen offenbar auch Personal der Luftverteidigung zur Infanterie abkommandiert, was Desertionen begünstigen soll: Viele ukrainische Soldaten verlassen ihre Stellungen unmittelbar nach Erhalt des Befehls. Wie Quellen aus dem russischen Militär beziehungsweise den Sicherheitsorganen Ende Juni berichteten, wurden Asow-Kämpfer aufgrund der hohen Zahl von Wehrdienstverweigerern und Deserteuren ins Gebiet Tschernigow verlegt – unter anderem mit dem Auftrag, diese zu "beeinflussen".

Zuvor hatten Quellen im ukrainischen Militär vor einer möglichen Offensive der russischen Streitkräfte im Gebiet Tschernigow gewarnt.

Am 29. Juni wurde bekannt, dass Soldaten der 104. Separaten Brigade der Territorialverteidigung der Ukraine im ebenfalls nördlichen Grenzgebiet Sumy aus ihren Stellungen geflohen und von einer nationalistischen Sperrtruppeneinheit beschossen worden seien. Der Vorfall ereignete sich am südlichen Rand des Dorfes Batschewsk.

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